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News & Events

Dezember 2011

Katastrophenübung - Deutschland wehrt Hackerangriff ab

33 Unternehmen und 48 Behörden nehmen teil - Totaler Blackout wird simuliert.

An einem kalten Novembermorgen geben die Automaten der Bank plötzlich kein Geld mehr aus. Die Kundenhotline läuft heiß. Die Flughäfen in Frankfurt und Hannover melden Ausfälle der Sicherheitstechnik. In Hannover muss am Abend der Flughafen geschlossen werden, weil die Schleusen nicht mehr funktionieren. In Berlin, Bonn und in mehreren Landeshauptstädten tagen Krisenstäbe. Erst mit der Zeit wird den Krisenstäben klar: Gerade spielt sich der größte Hackerangriff in der Geschichte der Bundesrepublik ab.

November 2011

US-Geheimdienstler schlagen Alarm

Digitale Wirtschafts- und Industriespionage kosten die Vereinigten Staaten Hunderte Milliarden Dollar, heißt es in einem Bericht an den Kongress. Schuldig seien vor allem Russland und China. Datendiebstahl, das ist der Tenor des Berichts, den diese Titelseite schmückt, ist eine immense Bedrohung für die amerikanische Wirtschaft. Der Titel lässt keine Zweifel: "Ausländische Spione stehlen amerikanische Wirtschaftsgeheimnisse im Cyberspace" steht in großen Lettern über dem Titelbild.

 

Daran, welche Länder an dem US-Wissen Interesse haben, lässt der Bericht keinen Zweifel: "China: Ein hartnäckiger Sammler" und "Russland: Ausführliche, hochentwickelte Unternehmungen", heißen zwei Kapitel. Dann werden Beispiele aufgeführt, wann und wie die beiden Länder im Cyberspace US-Unternehmen ausspioniert haben. Einige davon sind hinlänglich bekannt. So wie der Fall von Google, das sich Anfang 2010 Hackerattacken aus Chinaausgesetzt sah. Andere Fälle hingegen schlugen weniger Wellen. So wie Berichte einer Gruppe von US-Unternehmen, denen Firmendaten gestohlen worden seien. Betroffen seien vornehmlich Konzerne gewesen, die Geschäfte mit China machen. Der potentielle Schaden dieser Angriffe sei gewaltig, heißt es weiter im Bericht. Allein 2008 hätten US-Firmen, Universitäten und Organisationen 398 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung neuer Technologien gesteckt, Investitionen, die jetzt durch Cyberspione gefährdet seien.

 

Die Schuld an der Malaise wird in dem Bericht vor allem mangelndem Sicherheitsbewusstwein zugeschoben. Viel zu wenige Top-Manager seien in die Planung der Netzwerk-Sicherheit ihrer Firmen involviert, viel zu wenige hätten Arbeitsgruppen, in denen beispielsweise Finanzabteilung und IT-Experten potentielle Risiken besprechen. Und viel zu oft würden Unternehmen entdeckte Cyberangriffe totschweigen, um Kunden nicht zu verunsichern und nicht als angreifbar zu erscheinen.

Oktober 2011

Wenn das Smartphone zum Angriffsziel wird

Mit immer ausgefeilteren Methoden versuchen Hacker an sensible Daten zu kommen. So schnell kann es gehen: Kurz mit dem Kollegen im Lokal um die Ecke einen Kaffee getrunken, dabei das Smartphone auf den Tisch gelegt, aufgestanden, gegangen - und das Telefon vergessen. Dort liegt es nun, voll mit persönlichen und beruflichen Daten, die jetzt leicht an den Falschen geraten können.

Das Szenario ist bei Unternehmen laut einer Umfrage des IT-Sicherheitsanbieters McAfee unter 1500 IT-Verantwortlichen von allen Gefahren, die von mobilen Endgeräten ausgehen, besonders gefürchtet. Längst werden Smartphones oder Tablet-PCs für die Übermittlung sensibler Unternehmensdaten, wie Baupläne oder Design-Ideen genutzt. Die meisten Geräte sind mit dem Firmennetzwerk verbunden.

An die Informationen in einem Smartphone zu kommen, sei einfacher, als viele glauben, sagt Stuart Wheeler, Berater der IT-Sicherheitsfirma G Data. Wenn es dem Dieb etwa gelinge, das Telefon in die Finger zu bekommen, helfe auch keine Bildschirmsperre mehr. Oft reiche es aus, das Display etwas im Licht zu bewegen, um anhand der Wischspuren die Kombination für die Bildschirmsperre ablesen zu können.

September 2011

40.000 USD-Dollar ....

.... für gefundene Sicherheitslücken.

Joe Sullivan, Sicherheitschef von Facebook, äußerte sich im offiziellen Blog zum erst kürzlich gestarteten Bug Bounty Program. Die Zwischenbilanz fällt nach seiner Meinung äußerst positiv aus.

Screenshot zu: 40.000 US-Dollar für gefundene Sicherheitslücken

Das Finden von Sicherheitslücken wird von Facebook belohnt. Dabei richtet sich Facebook mit diesem Programm an Hacker und bittet darum, Schwachstellen an dem Social-Netzwerk aufzuspüren. Dafür erhalten sie einen gewissen Geldbetrag als Belohnung - das allerdings nur, wenn sie die Sicherheitslücken für sich behalten und dies auch nur Facebook mitteilen. Zumindest bis sich Facebook um das Problem gekümmert hat.

August 2011

Anonymous will Facebook vernichten

 

Attacke angekündigt! Im November 2011 soll Facebook "zerstört" werden, weil die Hacker die Mechanismen hinter dem Netzwerk angeblich besser verstehen als die Nutzer. Den Nutzern wollen die Aktivisten damit nicht schaden, wie sie behaupten. Sie wollen sie nur wachrütteln. Facebook gebe heimlich private Informationen an staatliche Einrichtungen und Sicherheitsunternehmen weiter, von denen einige auch für autoritäre Regierungen wie etwa denen von Ägypten und Syrien tätig seien. Am 5. November will Anonymous die "Operation Facebook" starten. 

 

REWE - Hacker klauen Kundendaten!

Zehntausende Rewe-Kunden sind möglicherweise Opfer eines Hacker-Angriffs geworden.

Ein Sprecher des zweitgrößten deutschen Lebensmittelhändlers sagte, Unbekannte seien in die Datenbanken zweier Internet-Tauschbörsen des Unternehmens fürTierbilder (WWF-Tauschbörse) und Fußballsammelbilder eingedrungen und hätten sich Zugriff auf Namen, E-Mails und Passwörter verschafft.

Der Handelskonzern hat inzwischen wegen des Hacker-Angriffs Anzeige erstattet. Die betroffenen Seiten waren nach Unternehmensangaben von einem externen Dienstleister der Rewe Group entwickelt und betrieben worden.

Juli 2011

Tatort Anrufbeantworter

Telefonate nach Estland, Somalia, Malediven – Hacker haben sich in Telefonanlagen deutscher Firmen geschlichen und Hunderttausende Euro vertelefoniert. Auch Privatpersonen können Angriffe drohen. Eine Telefonrechnung in Höhe von 18.000 Euro ist eine böse Überraschung, selbst für ein großes Unternehmen.

 

Die Hacker gehen immer nach der gleichen Methode vor: Sie suchen nach Unternehmen, deren Telefonanlage eine sogenannte integrierte Voicemail-Funktion besitzen, also einen Anrufbeantworter. Da viele Besitzer solcher Anlagen die Standard-PIN des Anrufbeantworters nicht ändern, diese PINs gleichzeitig aber im Netz kursieren, sind sie wie eine offene Tür. Über das Gerät haben die Hacker Zugriff auf das Telefonsystem, können die PIN ändern, Anrufweiterleitungen einrichten und danach aus der Ferne über diese Anlage telefonieren. Zumindest bis das Unternehmen die nächste Telefonrechnung bekommt und den Betrug entdeckt.

Juni 2011

CIA-Website geht zeitweise vom Netz

Eine Hacker-Gruppe meldet, sie habe die CIA-Internetseite angegriffen.Zuvor war sie schon beim Senat eingestiegen. Auch deutsche Politiker machen sich Sorgen. In einer Twitter-Botschaft rühmte sich die kurz LulzSec genannte Gruppe, die Website des US-Geheimdienstes CIA zum Absturz gebracht zu haben. Die Hackergruppe hatte auch die Internetseit des US-Senats angegriffen und dabei Daten abgegriffen.

Mai 2011

Sony kündigt Milliardenverlust an

Der japanische Elektronikkonzern Sony hat seine Ergebnisprognose für das abgeschlossene Geschäftsjahr drastisch nach unten korrigiert. Statt dem bisher erwarteten Gewinn von 70 Milliarden Yen rechnet das Unternehmen nun mit einem Verlust von 260 Milliarden Yen.

Zuletzt hatte der japanische Elektronikkonzern auch mit einem spektakulären Datendiebstahl und mehreren Datenpannen zu kämpfen. Unbekannte Kriminelle hatten Daten von mehr als 100 Millionen Nutzern von Sonys Spielenetzwerk gestohlen. Das Unternehmen rechnet deshalb mit einer Belastung von 14 Milliarden Yen (123 Mio. Euro) im laufenden Geschäftsjahr.  

April 2011

Hackerangriffe treffen Sony und RSA schwer

Diese Vorfälle zeigen deutlich, wie verletzbar viele Großunternehmen heute sind. Wir sind davon überzeugt, dass zukünftig deutlich mehr in die Bereiche Absicherung und Überwachung investiert wird, um das Risiko mit hohem Schadenspotenzial drastisch zu reduzieren.  

 

März 2011

Cloud 7 nimmt die Produktpalette der Solarwinds in den Vertrieb

Der Geschäftsbereich Infrastructure Solutions erweitert damit sein Lösungsangebot im Bereich Speichermanagement.
Damit rückt Cloud 7 wieder ein Stück näher an Datenbank- und anwendungsspezifische Themenstellungen heran.